- Nur für Menschen lesbar
- Muss abgetippt werden
- Ab 2027/28 im B2B grundsätzlich nicht mehr zulässig (mit Ausnahmen)
Das kommt gesetzlich auf alle zu
Mit dem Wachstumschancengesetz wird die E-Rechnung im inländischen B2B-Geschäft stufenweise Pflicht. Der erste Schritt gilt bereits.
Empfangen wird Pflicht
Jedes Unternehmen muss strukturierte E-Rechnungen empfangen können – dafür genügt grundsätzlich ein E-Mail-Postfach; eine automatisierte Weiterverarbeitung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Eine reine PDF zählt nur mit Zustimmung des Empfängers als Rechnung – und das auch nur, solange eine Übergangsregelung oder Ausnahme greift; wo bereits eine Pflicht zur strukturierten E-Rechnung besteht, genügt die Zustimmung allein nicht.
Ausstellen über 800.000 €
Unternehmen mit über 800.000 € Vorjahresumsatz müssen im inländischen B2B-Bereich E-Rechnungen ausstellen – Papier und einfache PDF reichen dann grundsätzlich nicht mehr. Ausnahmen gelten u. a. für Kleinbetragsrechnungen bis 250 € und bestimmte steuerfreie Umsätze.
Ausstellen für die übrigen
Ab 2028 gilt die Ausstellungspflicht auch für die übrigen inländischen B2B-Unternehmen. Ausnahmen bleiben bestehen: Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind vom Ausstellen befreit, ebenso z. B. Kleinbetragsrechnungen bis 250 € und bestimmte steuerfreie Umsätze. Empfangen können müssen aber alle.
Bis Ende 2026 gelten allgemeine Übergangsregelungen; bei höchstens 800.000 € Vorjahresumsatz grundsätzlich bis Ende 2027. Kleinunternehmer nach § 19 UStG bleiben von der Ausstellungspflicht ausgenommen, müssen E-Rechnungen aber empfangen können. Weitere Ausnahmen betreffen u. a. Kleinbetragsrechnungen bis 250 €. XRechnung und ZUGFeRD sind die verbreitetsten Formate nach EN 16931; weitere Formate können zulässig sein. Angaben ohne Gewähr – keine Rechts- oder Steuerberatung.
Was eine E-Rechnung wirklich ist
Ein strukturierter Datensatz – kein Bild
Eine E-Rechnung ist maschinenlesbares XML nach Norm EN 16931. Ein eingescanntes Papier oder eine normale PDF erfüllt die Pflicht nicht.
Zwei verbreitete Formate
XRechnung (reines XML, oft im öffentlichen Auftrag) und ZUGFeRD / Factur-X (PDF mit eingebettetem XML) sind die verbreitetsten Formate; beide basieren auf der Norm EN 16931. Weitere normkonforme Formate können zulässig sein.
Automatisch verarbeitbar
Weil die Daten strukturiert sind, können kompatible Buchhaltungssysteme sie direkt einlesen – ohne Abtippen, ohne Fehlerquelle.
- Von Software direkt lesbar
- Pflichtfelder nach EN 16931
- Revisionssicher archivierbar